Donnerstag, 29. September 2016

Menstruationstasse...die umweltfreundliche Alternative zum Tampon

Jede Frau kennt diese wirklich lästigen Tage im Monat, die man eigentlich überhaupt nicht mag oder braucht ;). Ich weiß nicht warum, aber ich kann leider keine Tampons benutzen, weil ich dann immer noch mehr Schmerzen habe wie so wie so schon. Außerdem finde ich, die halten immer nicht wirklich fest. Vielleicht stelle ich mich auch einfach nur zu blöde an. Zur Zeit benutze ich Binden und Slipeinlagen, aber ich finde gerade in den Sommermonaten ist das schon sehr unangenehm und man hat immer ein unsauberes riechendes Gefühl.


Naja, auf jeden Fall habe ich vor einiger Zeit eben von diesen Menstruationstassen gelesen und fand das Ganze wirklich sehr interessant und wollte es schon lange mal ausprobieren.

Damit kann man die Umwelt schonen, da einfach kein Müll entsteht, außerdem hat man nach einer Weile auch eine Geldersparnis, da man ja nicht immer Tampons und Binden nachkaufen muss.

Die Tasse kam in einer sehr schönen, runden und festen Pappschachtel. In der Schachtel ist ein kleines Stoffbeutelchen, in dem die Menstruationstasse und eine kleine Bürste zum reinigen ist. Außerdem ist in der Schachtel ein kleines Heftchen in dem man nachlesen kann, wie man die Tasse reinigt, pflegt und einführt.Dabei war dann noch eine Tüte Gleitgel, falls man beim einführen Probleme haben sollte 
So eine Menstruationstasse besteht hygienischem und hautfreundlichen Silikon. Sie sieht aus wie ein kleines Hütchen und ist ganz weich und geschmeidig. Am hinteren Ende hat man ein kleines Silikonnüpsi zum heraus ziehen. Auf der Außenseite der Tasse kann man auch eine ml-Anzeige sehen. 

Es gibt Tassengröße A und B. Tassengröße A ist für Frauen, welche ein Kind per Kaiserschnitt geboren haben, oder unter 30 Jahre alt sind. Sie ist recht klein und es passen ca. 10ml hinein. Tassengröße B ist für Frauen, die schon einmal ein Kind vaginal entbunden haben, oder über 30 Jahre alt sind. Diese ist etwas größer und fasst ca 15ml.

Beim ersten mal war ich etwas skeptisch, aber auch zu neugierig um es nicht wirklich aus zu probieren.

Also auf die Mens gewartet und einfach mal losgetestet. Zuerst habe ich das Körbchen mit etwas lauwarmen Wasser ausgewaschen und ein wenig herumprobiert. Wie lässt sie sich falten, wie halte ich sie fest und so weiter.

Nun sollte man am besten eine bequeme Position einnehmen um die Tasse entspannt und einfach einführen zu können. Ich finde am einfachsten ist es in der Hocke, oder wenn man einen Fuß auf dem Toilettenrand abstellt. Nun wird die Tasse gefaltet. Das ist super einfach. Falls man nicht anhand der Bilder, oder der Anleitung erkennen kann wie es funktioniert, kann man auch ganz einfach mal bei Youtube nachsehen. Da gibt es einige Videos in denen das ganz gut erklärt wird. Die Tasse wird dann gefaltet eingeführt und sollte innen dann ein ganz leicht aufploppen, damit sie fest sitzt. Falls das nicht auf Anhieb klappt einfach nochmal versuchen.

Da meine ersten beiden Tage immer recht stark sind, habe ich die Tasse vorsichtshalber etwas häufiger geleert. Nacht hat sie durchaus die 8 Stunden gut gehalten und tagsüber habe ich einfach alle 3-4 Stunden ausgeleert. Das ging super einfach und war auch nicht unhygienisch. Zuhause hat man ja eh immer das Waschbecken direkt daneben und unterwegs habe ich oft eine Wasserflasche einstecken und kann damit kurz ausspülen und draußen die Hände richtig waschen.

Zum heraus nehmen zieht man einfach ein wenig an dem kleinen Nüpsi schon löst sich die Tasse. falls sie etwas fester sitzen sollte kann man auch vorsichtig mit den Finger etwas dagegen drücken und den Rand lösen, damit das Vakuum sich löst.

Ich finde es wirklich super und bin echt zufrieden. habt ihr schon mal davon gehört, oder sie schon mal ausprobiert? Wie findet ihr den Gedanke dahinter?